Maschinenherz und Menschenseele in der Live Music Hall Köln

Sie sind die nächste Dimension der deutschen Rockmusik: Unter dem Namen UNIVERSUM25 hat sich eine hochkarätige Formation aus Szene-Größen zusammengefunden, um die apathische Menschheit mit einem kompromisslosen Hybridmix aus Electro-Metal und Punk-Rock wachzurütteln.

Hinter dem mysteriösen Projekt stehen niemand Geringere als Michael Robert Rhein (In Extremo), Rupert Keplinger (Eisbrecher, Antitype), Pat Prziwara (Fiddler’s Green), Gunnar Schroeder (Dritte Wahl) und Alex Schwers (Slime). Gemeinsam halten sie der Welt mit ihrem wütenden Crossover aus Metal, Rock und Electronica den Spiegel vor.

Album-Release und Tourauftakt in Köln
Am 20.02.2026 erschien das neue Album „DIE MASCHINEN WOLLEN LEBEN“ – und genau an diesem Tag machte die Band im Rahmen ihrer Tour Halt in der Live Music Hall in Köln. Ein symbolträchtiger Abend: Albumveröffentlichung und Live-Premiere in einem.

Bereits die Wochen zuvor hatten die drei Vorab-Singles große Erwartungen geweckt:

Schon diese Songs ließen erahnen, wohin die Reise geht: harte Rockgitarren, treibende Beats, atmosphärische Electronica – und dazu schonungslos offene Klartext-Lyrics, die den Finger tief in die Wunden eines Planeten am Rande der Selbstzerstörung legen.


Starker Support: SOAB eröffnet den Abend
Bevor UNIVERSUM25 die Bühne betraten, sorgte SOAB für den perfekten Auftakt des Abends. Die Band heizte der bereits gut gefüllten Live Music Hall ordentlich ein und bewies eindrucksvoll, warum sie als Support für diese Tour ausgewählt wurde.






Mit energiegeladenem Rock, treibenden Riffs und einer überzeugenden Bühnenpräsenz schafften es SOAB schnell, das Publikum auf Betriebstemperatur zu bringen. Die Songs gingen direkt ins Ohr, die Performance war druckvoll und authentisch – genau die richtige Mischung, um den Boden für den dystopischen Soundkosmos von UNIVERSUM25 zu bereiten.




Ein Support-Act, der nicht nur „Vorband“ war, sondern den Abend von Beginn an auf ein starkes Niveau gehoben hat.
Ein dystopischer Soundkosmos live
Vom ersten Ton an war klar: Das hier ist kein gewöhnliches Konzert – das ist ein Statement. Die Halle bebte unter massiven Gitarrenwänden, während elektronische Soundflächen eine düster-faszinierende Atmosphäre schufen. Der Sound wirkte wie ein Maschinenraum kurz vor der Explosion – kontrolliertes Chaos mit maximaler Wucht.

Michael Robert Rhein überzeugte mit charismatischer Präsenz, während Rupert Keplingers elektronische Elemente den Songs eine beklemmende Tiefe verliehen. Pat Prziwara und Gunnar Schroeder sorgten für die nötige Punk-Attitüde, roh und direkt. Alex Schwers trieb das Set mit präziser, druckvoller Energie voran.

Die neuen Songs funktionierten live hervorragend – besonders „Wenn Roboter träumen“ entwickelte sich schnell zu einem Publikumsliebling. Bei „Einsamkeit“ wurde es emotional dichter, während „Gardinen zu“ mit kompromissloser Härte einschlug.

Zwischen den Songs blieb es nicht nur bei Musik – die Band positionierte sich klar, politisch und gesellschaftskritisch. Keine leeren Phrasen, sondern ehrliche Worte. Genau das macht UNIVERSUM25 aus: Haltung mit Wucht.
Fazit: Mehr als nur ein Konzert
Der Abend in der Live Music Hall war nicht nur ein Tourstopp – er war ein Manifest. UNIVERSUM25 verbinden musikalische Qualität mit klarer Botschaft und schaffen dabei einen Sound, der gleichermaßen dystopisch wie elektrisierend wirkt.

Ein großartiger Konzertabend, der noch lange nachhallt.

Danke an Gunnar für die Einladung.
Hier die Bilder in schwarzweiß dieses beeindruckenden Abends.






























Fotos und Videos Copyright von Ingo Buerfeind
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